Das Haus des Doktors

Räume für Wohnen, Meditation und Heilung - inmitten von Weingärten

Das Haus des Doktors

Räume für Wohnen, Meditation und Heilung - inmitten von Weingärten

Die Aufgabenstellung des Privatwettbewerbes umfasst die Schaffung spezieller Räumlichkeiten für Wohnen, Erholung und Meditation. Das Grundstück liegt an einem Hügel neben Krems mit beeindruckendem Blick auf die Donaulandschaft und das Stift Göttweig. Das Entwurfskonzept sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor: Aufgrund des länglichen Grundrisses wird das Volumen des Raumprogramms aufgeteilt. Der Denk- und Kraftraum wird vom Haupthaus abgesplittet, ein neues Volumen entsteht. Die Volumina treten in Wechselwirkung in Form eines spannenden Außenraumes. Im Feng Shui werden quadratische und rechteckige Grundstücke gegenüber jenen mit nicht so geometrischer Ausprägung bevorzugt. Denkraum und Haupthaus schließen ein imaginäres Rechteck, der gute Bereich des Grundstückes wird so gefasst und der Denkraum ist somit ideal positioniert. Das Gebäude verneigt sich vor der Natur, indem es in den terrassenförmigen Hang integriert ist, die Weingärten wachsen drüber, das Gebäude ist ohne Grundgrenzen vollkommen in die Landschaft eingebettet. Hofartige Situationen schaffen Blickbeziehungen bzw. koppeln Räume die unmittelbar um den Hof angeordnet sind. So kann man im Sommer vom Schlafzimmer über den terrassenartigen Innenhof unter freien Himmel ins Badezimmer gehen. Obergeschoß und Denkturm ragen wie Findlinge aus der Landschaft. Ein 17m langes Wasserbecken begrenzt die Terrasse hangabwärts. Eine mit der Beckenkante idente Wasserkante lässt den Horizont mit dem Becken und der Landschaft verschwimmen. Vorbei am außenliegendem Badehaus gelangt man zum Denkturm, dieser ist 6m hoch, die Meditationsplattform ist genau nach Stift Göttweig ausgerichtet. Hier meditiert der Bauherr, lest seine Bücher oder denkt nach.